Das kleine Haushaltsgeschäft, wo es einfach alles gibt für den täglichen Gebrauch funktioniert jetzt mit Solarstrom.
Das Geschäft ist hauptsächlich tagsüber offen und hat einen regelmässigen Verbrauch für Deckenventilatoren, Licht und Kühlschränke. Der Stromverbrauch am Tag kann relativ einfach durch eine Solaranlage gedeckt werden. Darum ist keine Batterie notwendig.
Die Anlage besteht aus nur zwei PV-Modulen mit je einem Mikrowechselrichter – einfacher geht es nicht. Ist die Solarproduktion grösser als der Verbrauch wird der Überschuss einfach ins Netz eingespeist und umgekehrt wird das, was nicht selbst produziert wird, vom Netz bezogen.
Nach kurzer Zeit ruft der Kunde bei uns an. Seine Rechnung sei jetzt höher als vorher! Tatsächlich sind die neuen Smart Meter des Stromversorgers sogenannt «tamper proof», was soviel wie nicht «manipulationssicher» bedeutet. Diese Meter messen die Energie immer als Verbrauch egal in welche Richtung der Strom fliesst. Damit wird aber auch der zurückgespeiste Strom als Verbrauch behandelt und vom EW verrechnet! Nach einigen Verhandlungen hat das EW wenigstens einen alten Zähler eingebaut, der nur den effektiven Verbrauch misst – die Rückspeisung bleibt aber weiterhin unvergütet.




